
16.10.2026 - heute - Elmar Salinger
Der Düsseldorfer Heinrich Heine war ein bedeutender deutscher Dichter, Publizist und streitbarer Patriot. Seine Liebe zur deutschen Sprache verband er mit scharfer Kritik an den politischen Verhältnissen seiner Zeit. Wegen seiner politischen Schriften geriet er unter Druck der Zensur und lebte ab 1831 im Pariser Exil. Wenn wir über Kulturpolitik im 21. Jahrhundert sprechen, tun wir dies im Gedenken an diesen bedeutenden Düsseldorfer Sohn und hätten dies gerne öffentlich im Lesesaal des Heinrich-Heine-Instituts im Herzen unserer Stadt getan.
Dass der Lesesaal im Heinrich-Heine-Institut nun überraschend zwei Monate lang nicht genutzt werden kann, ist natürlich ein sonderbarer Zufall. Zumal die Heine-Preisverleihung im Schauspielhaus am 13.12. stattfinden soll. Die AfD Düsseldorf hatte den Saal bereits vor Monaten reserviert. Die Presse berichtete bereits über den Termin. Das Kulturamt als Vermieter hatte sich bis gestern weggeduckt und auf Rückfragen zum Mietvertrag nicht reagiert.
Wir sind aber Pragmatiker und nutzen gerne auch den Saal im gegenüberliegenden Palais Wittgenstein (Bilker Straße 7-9), der noch deutlich mehr Gäste fasst, um mit Matthias Helferich über "Kulturpolitik von rechts" und natürlich über Heine, Schumann und andere zu sprechen. Anmeldung über kontakt@afd-duesseldorf.de
Gleichwohl nehmen wir dieses Düsseldorfer Politikum um Heinrich Heine und seine Vereinnahmung durch die politische Linke mit Interesse zur Kenntnis. Es wird Zeit für die "geistig-moralische Wende", die beschworenen wurde, aber nie kam. Anders als die CDU wird die AfD diesen notwendigen Kulturkampf aufnehmen.